NavVis

Indoor-Navigation für große Gebäude

NavVis

Die Nav­Vis GmbH ent­wi­ckelt und ver­treibt inno­va­ti­ve Pro­duk­te und Anwen­dun­gen zur zen­ti­me­ter­ge­nau­en Kar­tie­rung und Navi­ga­ti­on in Innen­räu­men, für ein­fachs­te Ori­en­tie­rung selbst in kom­ple­xen Gebäu­de­an­la­gen. Die ursprüng­lich an der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Mün­chen (TUM) ent­wi­ckel­te Tech­no­lo­gie eröff­net über eine App für Smartphone-Nutzer auch neue Mög­lich­kei­ten für inter­ak­ti­ve Diens­te wie z. B. Muse­ums­füh­run­gen oder Pro­dukt­wer­bung in Ein­kaufs­zen­tren und adres­siert so einen rie­si­gen, bis­lang nur unzu­rei­chend erschlos­se­nen Markt für Indoor-Anwendungen.

3D-Karten für Innenräume

Zur Navi­ga­ti­on nut­zen immer mehr Men­schen mobi­le GPS-Geräte oder Smart­pho­nes. GPS (Glo­bal Posi­tio­n­ing Sys­tem) funk­tio­niert jedoch nicht in Gebäu­den. Auch mobi­le Diens­te kön­nen hier nicht genutzt wer­den. Alter­na­ti­ve Indoor-Technologien wie WiFi oder Blue­tooth Beacons erlau­ben nur eine unzu­rei­chen­de Genau­ig­keit und benö­ti­gen zudem eine auf­wen­di­ge zusätz­li­che Infra­struk­tur.

Ein wich­ti­ger Teil der NavVis-Technologie ist der Map­ping Trol­ley M3. Der mit Laser­scan­nern und Kame­ras für hoch auf­lö­sen­de 360-Grad-Bilder aus­ge­stat­te­te Wagen ver­misst die Struk­tur von Räu­men und fer­tigt eine prä­zi­se 3D-Karte an. Mit Hil­fe der kos­ten­frei­en NavVis-App für Mobil­ge­rä­te kann ein Nut­zer anschlie­ßend die­se Infor­ma­tio­nen abru­fen.

Erweiterte Realität als zusätzliches Feature

Dar­über hin­aus kön­nen Inha­ber die­ser Gebäu­de ihren Besu­chern viel­fäl­ti­ge Zusatz­an­ge­bo­te über Nav­Vis bereit­stel­len. So kön­nen über Aug­men­ted Rea­li­ty Over­lays, also Ein­blen­dun­gen im Dis­play, Infor­ma­tio­nen zu bestimm­tem Punk­ten im Raum gelie­fert wer­den. Ein Bei­spiel hier­für ist die Ein­blen­dung von Infor­ma­tio­nen zu Aus­stel­lungs­stü­cken in einem Muse­um. In Ein­kaufs­pas­sa­gen kön­nen Laden­be­sit­zer ihren Besu­chern z. B. Infor­ma­tio­nen zu aktu­el­len Son­der­an­ge­bo­ten ver­mit­teln. Im indus­tri­el­len Bereich kön­nen bei­spiels­wei­se Mecha­ni­ker zu Orten in einer Fabrik navi­giert wer­den, an denen Gerä­te gewar­tet wer­den müs­sen. Die­se Gerä­te kön­nen über Nav­Vis mit Arbeits­an­wei­sun­gen und Berich­ten „beschrif­tet“ wer­den, Arbeits­pro­zes­se wer­den so effi­zi­en­ter gestal­tet.

Erfolgskurs: Lizenz für wirtschaftlichen Erfolg

Die Baye­ri­sche Patent­al­li­anz GmbH hat die TUM bei der Eva­lu­ie­rung sowie der schutz­recht­li­chen Siche­rung der Erfin­dung unter­stützt. Dar­über hin­aus hat die Patent­ver­wer­tungs­agen­tur das Grün­der­team bei der Fördergeld-Antragstellung im Rah­men von „EXIST For­schungs­trans­fer“ des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Ener­gie unter­stützt und anschlie­ßend im Auf­trag der TUM die Lizenz für die Tech­no­lo­gie an die Nav­Vis GmbH ver­ge­ben.

V.l.n.r.: Robert Huitl, Sebastian Hilsenbeck, Dr. Georg Schroth und Dr. Felix Reinshagen

V.l.n.r.: Robert Huitl, Sebas­ti­an Hil­sen­beck, Dr. Georg Schroth und Dr. Felix Reins­ha­gen

Ein Teil der Ausstellung Schifffahrt im Deutschen Museum, inkl. der so genannten Punktwolke, die beim Kartieren generiert wird.

Ein Teil der Aus­stel­lung Schiff­fahrt im Deut­schen Muse­um, inkl. der so genann­ten Punkt­wol­ke, die beim Kar­tie­ren gene­riert wird.

Der Mapping Trolley M3

Der Map­ping Trol­ley M3